FTX: 2,2 Milliarden Dollar Rückzahlungsphase löst Bewertungsstreit aus
Fast vier Jahre nach dem spektakulären Zusammenbruch der Kryptobörse FTX hat der FTX Recovery Trust eine weitere große Rückzahlungsphase angekündigt. Ab März 2026 sollen Gläubiger insgesamt 2,2 Milliarden US-Dollar erhalten, was die Gesamtrückzahlungen seit 2025 auf knapp 10 Milliarden Dollar erhöht. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Meilenstein in der langwierigen Abwicklung des einstigen Kryptoriesen und zeigt Fortschritte bei der Rückführung von Kundengeldern. Allerdings sorgt die geplante Auszahlung nicht nur für Erleichterung, sondern auch für erhebliche Spannungen unter den betroffenen Gläubigern. Der zentrale Streitpunkt dreht sich um die Bewertungsmethode der Ansprüche: Kritiker monieren, dass die Berechnungen des Trusts auf den Kryptopreisen vom November 2022 basieren – dem Zeitpunkt des FTX-Zusammenbruchs. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Kurse vieler digitaler Assets deutlich unter ihren heutigen Werten. Gläubigervertreter argumentieren, dass diese Methodik ihre Ansprüche systematisch unterbewertet und sie um einen fairen Anteil an der Wertsteigerung der zurückgehaltenen Vermögenswerte bringt. Während der Fortschritt bei den Rückzahlungen positiv für das Vertrauen in die Kryptobranche ist, unterstreicht der anhaltende Bewertungsstreit die komplexen rechtlichen und finanziellen Herausforderungen bei der Abwicklung einer so großen Insolvenz im digitalen Asset-Bereich. Die Entwicklung wird von Marktbeobachtern genau verfolgt, da sie Präzedenzfälle für künftige regulatorische Rahmenbedingungen und Gläubigerrechte in der Kryptowirtschaft setzen könnte.
FTX kündigt 2,2 Mrd. USD Rückzahlungsphase an – Spannungen unter Gläubigern
Vier Jahre nach dem Kollaps kündigt der FTX Recovery Trust eine Auszahlung von 2,2 Milliarden US-Dollar an Gläubiger an, die für März 2026 geplant ist. Damit steigen die gesamten Rückzahlungen seit 2025 auf fast 10 Milliarden US-Dollar, doch Bewertungsstreitigkeiten bleiben bestehen.
Kritiker argumentieren, dass die Berechnungen auf Basis der Preise von 2022 die Ansprüche der Gläubiger unterbewerten, was Frustration über die unvollständige Restitution schürt. Die Zahlungen folgen einer gestaffelten Struktur, die an die Art der Forderungen geknüpft ist, wobei die Mittel über bestimmte Anbieter abgewickelt werden.